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Betreuungsverbund Schwansen

1. Örtliche Lage und räumliche Ausgestaltung

Der Betreuungsverbund Schwansen besteht aus verschiedenen Wohnsituationen mit insgesamt 24 vollstationären Plätzen für Jugendliche und junge Erwachsene, die alle in der dörflichen Gemeinde Schuby-Dörphof liegen. Die Alte Meierei bildet hierbei das Stammhaus und die Anlaufstelle für alle Betreuten.

Im Einzelnen gehören zum Betreuungsverbund:

Die Wohngruppe Alte Meierei mit acht Plätzen. Vier davon in Einzelzimmern, die anderen vier in kleinen Einzelappartements. Jeweils zwei Bewohner der Einzelzimmer teilen sich eine Sanitäre mit Dusche/WC.
Die Appartements bestehen aus zwei Zimmern inklusive Küchenzeile und Sanitäre mit Dusche/WC.
Darüber hinaus befinden sich in dem Haus eine geräumige Wohnküche, eine Küche für die Einzelzimmer, ein Hauswirtschaftsraum, ein Besprechungs-zimmer/Gemeinschaftsraum und ein Schlafzimmer für die Nachtbereitschaft mit Sanitäre.
Die alte Meierei wurde 2016 komplett renoviert und ausgebaut. Hier befinden sich auch die Räumlichkeiten unserer schulischen Integrationsmaßnahme.

Die Wohngemeinschaft Dörphof auf demselben Gelände wie die Alte Meierei mit vier Plätzen in Einzelzimmern. Zur WG gehören eine Küche, ein Essraum, ein weiterer Gemeinschaftsraum, zwei Sanitäre mit Dusche/WC sowie ein großer Garten und ein großer Keller.

Vier 2-Zimmerwohnungen mit Küche und Duschbad in Mehrfamilienhäusern in direkter Nachbarschaft zur Alten Meierei.

Die Wohngruppe Rosenhof 2 mit fünf Plätzen in Einzelzimmern. Das Gebäude liegt ca. einen Kilometer von der Alten Meierei entfernt auf einem großen zum St. Nicolaiheim Sundsacker gehörenden Gelände. Auf dem Gelände befinden sich zudem vier Gruppen, die zum Bereich intensiv unterstütztes Wohnen und Arbeiten gehören. Im Obergeschoss des Wohnhauses Rosenhof 2 sind vier Einzelzimmer, im Erdgeschoss gibt es ein Einzelzimmer. Darüber hinaus sind eine Küche, ein Essraum, ein geräumiges Wohnzimmer mit Büroecke, ein Schlafzimmer mit Sanitäre für die Nachtbereitschaft, ein großer Keller sowie drei Sanitäre mit Duschbad/Vollbad/WC vorhanden. Zum Haus gehören eine große Terrasse und ein Fahrradschuppen.

Direkt nebenan befinden sich zusätzlich drei Appartements mit jeweils einem Zimmer, einer kleinen Küche, Sanitäre mit Dusche/WC.

Die Gemeinden Schuby-Dörphof sowie Karby gehen ineinander über. Karby verfügt über eine gute Infrastruktur mit zwei Kindergärten, einer Grundschule, Allgemeinarzt-, Zahnarzt- und Krankengymnastikpraxen, Einkaufsmöglichkeit für den täglichen Bedarf, einer Kirchengemeinde sowie Sport- und anderen Vereinen.

Schlei und Ostsee liegen nur wenige Kilometer entfernt.

Die Stadt Kappeln, die neun Kilometer entfernt ist, verfügt über unterschiedliche Schulangebote und bietet eine gute fachärztliche Versorgung.

In Karby, Kappeln und den Ostseeorten Schönhagen und Damp können verschiedene Freizeitangebote wie Sportvereine, Schwimmhalle, Freizeitzentren genutzt werden.

Die in der Gemeinde und dem Umland ansässigen Unternehmen sind mittelständischer Art, bieten verschiedene Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten. Ein spezielles, differenziertes Angebot für Menschen mit Behinderungen bietet die zum Verein gehörende Werkstatt für behinderte Menschen in Kappeln.

Die Verbindungen durch den öffentlichen Nahverkehr sind dem ländlichen Angebot entsprechend, Bahnanschlüsse sind in Eckernförde, Schleswig, Süderbrarup gegeben.

Das Angebot des Betreuungsverbundes Schwansen umfasst zudem das Ambulant Betreute Wohnen unseres Jugendhilfebereiches, für das eine extra Leistungsvereinbarung mit dem Kreis Schleswig-Flensburg abgeschlossen wurde. Diese Kombination in der Betreuung hat sich bewährt, bietet die Möglichkeit einer direkten Intervention in der Krise, hier auch im Sinne einer räumlichen Veränderung.

Für Einkäufe, Fahrten, Umzüge stehen Fahrzeuge zur Verfügung.

2. Betreuter Personenkreis

Die einzelnen Häuser der Jugendhilfe des St. Nicolaiheimes Sundsacker verstehen sich als ein sich konzeptionell ergänzender Verbund. Somit ist eine Individualisierung der jeweiligen Hilfeform möglich, bewusst eingerichtet.

Der Betreuungsverbund Schwansen ist ein Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene beiderlei Geschlechtes in der Regel ab 16 Jahren. Er bietet auch Raum für junge Menschen, welche in ihrem Autonomiebestreben gegebene Strukturen verneinen, ausbrechen, dies verbunden mit den auftretenden unterschiedlichen Begleiterscheinungen.

Zudem finden hier Jugendliche und junge Erwachsene Unterstützung, welche noch keine ausreichende Orientierung im Schul- oder Ausbildungsbereich entwickeln konnten, welche noch nicht über eigene Zukunftsmodelle verfügen können.

Dieser Einrichtungsteil ist konzeptionell ausgerichtet als Verselbständigungsangebot für Jugendliche und junge Erwachsene aus den anderen Wohngruppen des Jugendhilfebereiches, aber auch Neuaufnahmen direkt in den Betreuungsverbund sind möglich.

Das intellektuelle Niveau der Betreuten erstreckt sich von guter Begabung bis zur leichten geistigen Behinderung. Die Notwendigkeit einer Betreuung durch die pädagogischen Fachkräfte kann sehr unterschiedliche Ursachen haben, beispielsweise eine drohende oder vorhandene psychische Störung oder seelische Behinderung. Massive Probleme beim Erlangen einer Ausbildungsreife oder das Scheitern eines Verselbstständigungsprozesses können ebenfalls zur Aufnahme führen.

3. Ziele und Inhalte der Betreuung

Ein Grundgedanke unseres Angebotes basiert auf der Erkenntnis, dass es unmöglich ist, die oftmals erlebten negativen, destruktiven Erfahrungen ungeschehen zu machen. Es ist daher notwendig, diese durch positive neue, eigene Erfahrungen zu ergänzen, ihnen ein Leben, welches an Selbstbestimmung gewinnt, entgegenzusetzen. Dies bedeutet eine Annahme des Einzelnen, ein (Wieder-)entdecken und Bestärken der eigenen Ressourcen, der Selbstfürsorge.

Aus unserem Leitbild stammt folgendes Zitat:

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Mensch mit seinem Anspruch auf individuelle Hilfe, Selbstverwirklichung und Integration.

Die/der bei uns lebende Jugendliche, junge Erwachsene wird als einzigartig verstanden. Die ihm zukommende Begleitung ist individuell und transparent, bezieht sie/ihn ein, befähigt sie/ihn zu eigenen tragfähigen Entscheidungen, stärkt ihre/seine Autonomie. Bewusst ist uns in unserem Handeln, dass eine Selbstverwirklichung in einem sozialen Kontext nur möglich ist in einer stabilen, sicheren Umgebung, welche ein Ausprobieren ermöglicht und fördert, ein eventuelles Scheitern begleitet, gemeinsam Alternativen entwickelt, zum Handeln ermutigt, Konflikte bewusst austrägt. Grundlage für eine Integration kann nur eine selbstbestimmte Entscheidung des Einzelnen sein.

Im Betreuungsverbund Schwansen verzichten wir bewusst auf die ausschließliche Übernahme der hauswirtschaftlichen Versorgung durch eine entsprechende Fachkraft. Das Fördern der Selbstständigkeit in diesen Bereichen ist Bestandteil des alltäglichen Lebens. Wichtige Abläufe wie gemeinsamer Einkauf, Zubereitung von Speisen, Einhaltung von Ämterplänen sowie Pflege der selbstgenutzten Räumlichkeiten, bieten gute pädagogische Ansatzmöglichkeiten. Das erzieherische Handeln ist somit in das Alltagsgeschehen eingebettet. Damit ist das tägliche Miteinander ausgerichtet auf die Entwicklung einer eigenverantwortlichen Lebensführung und hierbei auf möglichst viel Erprobung im sozialen Austausch.

Bei den bei uns lebenden Menschen ist in der Regel eine Rückführung in das Elternhaus keine Option, eine auf Dauer angelegte Lebensperspektive muss erarbeitet werden (§37SGB VIII). Dies erfordert zwingend eine freiwillige Mitarbeit des jungen Menschen, eine individuelle Hilfe, abhängig von den Ressourcen, dem tatsächlichen Entwicklungsstand des Einzelnen.

Ziele unserer Arbeit sind im Einzelnen:

• Erkennen und Fördern eigener Kompetenzen
• Erkennen des vorhandenen Hilfebedarfes
• Entwickeln eines realistischen Selbstbildes
• Erlernen von Lösungsstrategien in Konfliktsituationen
• Wahrnehmung einer angemessenen Ausbildung
• Wirtschaftliche Verselbstständigung
• Aufarbeitung individueller Sozialisations- und Verhaltensauffälligkeiten, Inanspruchnahme
   unterschiedlicher Unterstützung
• Etablierung und Annahme weiterführender Hilfen

4. Pädagogische Angebote, Methoden

Eine intensive Vorbereitung auf ein selbstständiges Leben, eine Beratung und Unterstützung in Fragen der allgemeinen Lebensführung (§34 SGB VIII) bedürfen unterschiedlicher Methoden.

Mit der Aufnahme in unsere Einrichtung erhält der Jugendliche/der junge Erwachsene die Möglichkeit des Austausches mit dem gewählten Gruppensprecher, sowie eine Begrüßungsmappe mit den wichtigsten Telefonnummern, Adressen und sonstigen relevanten Informationen zur besseren Orientierung.

Auch wird ihm ein Mitarbeiter zur Seite gestellt, welcher für die ersten vier Wochen des Aufenthaltes die Funktion des Bezugbetreuers übernimmt, ihm alle bestehenden Regeln des Zusammenlebens vorstellt. In dieser Phase wird verstärkt auf vertrauensbildende Maßnahmen Wert gelegt, die auf das jeweilige Bindungsbedürfnis eingehen.

Nach diesen vier Wochen der Orientierung hat der Jugendliche/junge Erwachsene die Möglichkeit, aus dem bestehenden Team einen Bezugsbetreuer und dessen Vertreter zu wählen, sofern dies personell möglich ist. Aufgabe des Bezugsbetreuers ist es u.a., mit dem ihm anvertrauten jungen Menschen dessen eigene Ziele zu benennen und den beobachteten Unterstützungsbedarf zu formulieren. Dies ist Grundlage der zu installierenden Hilfen in den verschieden Bereichen. Während der Treffen findet ein Austausch über die einzelnen Schritte oder auch über die aktuelle Situation statt.

Die wesentliche Aufgabe des Bezugsbetreuers ist es, den Jugendlichen/jungen Erwachsenen zu unterstützen, ihn zu vertreten, ihn angemessen zu beraten. Zusätzlich werden die vereinbarten Ziele mit der Hausleitung besprochen, im Hilfeplangespräch thematisiert, danach im halbjährlichen Rhythmus überprüft und aktualisiert. Bei Bedarf oder bei vermuteten psychischen Auffälligkeiten und Belastungen wird der Psychologische Dienst hinzugezogen.

Zur Unterstützung der sozialen Kompetenzen und des sozialen Miteinanders tragen feste, wohngruppeninterne Gesprächsrunden bei, in denen der Jugendliche offen seine Meinung sagen darf, lernt, mit den anderen Bewohnern in den konstruktiven Austausch zu gehen. Dies wird durch einen Betreuer moderiert.

Inhalte/Angebote zur Verselbständigung sind:

• Unterstützung bei der Schaffung eines selbst gestalteten Wohnbereiches
• Formulieren und Einhalten von Absprachen und Regeln
• Unterstützung bei der Wahrnehmung eigener Rechte in der Gruppe und 
   ggf. in der Öffentlichkeit
• Aufklärung über die verschiedenen internen und externen Beratungs- und
   Hilfsangebote, Unterstützung bei deren Inanspruchnahme
• Psychoedukation, sowohl durch das pädagogische Personal als auch durch die 
  Mitarbeiterinnen des Psychologischen Dienstes und ortsansässigen Psychotherapeuten
• Üben von Kritikfähigkeit
• Annahme einer Tagesstruktur durch unterschiedliche Angebote
• Anerkennen von Rückzugsmöglichkeiten und Schaffen entsprechender Möglichkeiten
• Hilfe beim Abbau von Verwahrlosungstendenzen durch Hilfestellungen und
   kontinuierliche  konstruktive Kontrollen
• Unterstützung bei der Reinigung und Pflege des eigenen Zimmers
• Ermöglichen individueller Freizeitgestaltung (Reiten im Nachbardorf; Fitnessstudio;
  Sportverein; Gruppenreisen; Festivalbesuche etc.)
• Unterstützen und Fördern der Kontaktpflege durch Einladungen, Besuche u.a.
• Beteiligung bei der Planung und Durchführung von Freizeiten
• Wirtschaftliche Verselbständigung durch Beratung und Einteilung
• Hilfe bei der Aufarbeitung der persönlichen Biographie durch Gespräche, eventuelle
  Hinzunahme des Psychologischen Dienstes
• Förderung der Mobilität (Nahverkehr, Fahrrad, Vorbereitung auf den Führerschein)
 
Ein wesentlicher Bestandteil unserer Tätigkeit ist die Vorbereitung auf eine weitere, an die Jugendhilfe anschließende, selbstgewählte Lebensform. Durch die unterschiedlichen Wohnangebote des Betreuungsverbundes Schwansen ist diese Vorbereitung gewährleistet, lässt den individuellen Prozessen Zeit und Raum. Ein Erproben des Wohnens in den angebotenen verschiedenen Wohnformen ist möglich und gewollt, ermöglicht Erfahrung, eine reale Einschätzung der gegebenen Selbstständigkeit und des aktuellen Hilfebedarfes. Es wird in der Regel die Begleitung durch einen ehrenamtlichen oder beruflichen Rechtsbetreuer ab dem 18. Geburtstag besprochen und ggf. etabliert.

5. Kontakt und Partizipation

Die von uns betreuten jungen Menschen können sich jederzeit an die Dienst habenden MitarbeiterInnen wenden. Es finden, mindestens im zweiwöchigen Rhythmus, Betreutenteams statt. Hier soll es zu einem Austausch zwischen den Bewohnern und den Erziehern kommen, um Aktuelles und Zukünftiges zu besprechen. Dabei können die Regeln des Zusammenlebens (Gruppenregeln) überprüft und gegebenenfalls aktuellen Erfordernissen angepasst werden. Darüber wird ein Protokoll erstellt, das an die Bereichsleitung weitergeleitet wird. Kann ein Anliegen nicht im Betreutenteam geklärt werden, so kann sich der von den Bewohnern gewählte Gruppensprecher entweder an den Pädagogischen sowie den Psychologischen Dienst oder an die Bereichsleitung oder an externe Vertrauenspersonen wenden. Dieses Recht steht selbstverständlich auch jedem einzelnen Jugendlichen zu. Ebenso wie die Teilnahme der Jugendlichen an Gesprächsabenden verpflichtend ist, ist gefordert, dass sie an ihren Hilfeplangesprächen teilnehmen. Dazu wird ihnen im Vorfeld der Entwicklungsbericht ausgehändigt/vorgelesen, gegebenenfalls mit Änderungswünschen korrigiert. Sie werden darauf hingewiesen, dass sie dort auch Wünsche und Kritik äußern dürfen, ebenfalls das Gespräch „unter vier Augen“ führen können.

In der Wohnküche befindet sich zudem eine Informationstafel mit wichtigen Terminen und Vorhaben der Wohngruppe. Neben den Telefonnummern von Polizei und Feuerwehr und den Nummern/Email- Adressen der internen Ansprechpartner - wie bereichsübergreifende Dienste und Bereichsleitung - sind hier auch die „Nummer gegen Kummer“ und die Telefonnummern von Beratungsstellen und dem Kinderschutz-Zentrum vermerkt. Bei Einzug in die Wohngruppe wird der Neuankömmling über die Beteiligungsrechte und Kinderschutzrechte informiert und alle pädagogischen MitarbeiterInnen achten auf eine Wahrung dieser Rechte. Bei Bedarf können die Betreuten sich jederzeit an die Mitarbeiterinnen des Psychologischen Dienstes wenden. Dort bekannt werdende Missstände werden umgehend der Bereichsleitung bekannt gemacht, bei Erfordernis wird der Sachverhalt dem zuständigen Leistungsträger bzw. dem Landesjugendamt unverzüglich schriftlich zugeleitet. Das Ergebnis dieses Prozesses wird dem Bewohner schriftlich oder persönlich mitgeteilt. Selbstverständlich steht es den Bewohnern frei, sich jederzeit an Eltern, Mitarbeiter des Jugendamtes, die Beschwerdestelle des Ministeriums oder andere Vertrauenspersonen zu wenden.

Ca. alle sechs Wochen lädt die Bereichsleitung alle Gruppensprecher und deren Vertreter zu einem Austausch - dem so genannten Jugendparlament - ein, es können dann Anliegen vorgebracht und Rückmeldungen darüber gegeben werden, wie die Rechte der Bewohner gewahrt werden und wie zufrieden die Kinder und Jugendlichen in den jeweiligen Gruppen sind.

Die Wohngruppen verfügen zudem über einen Computer mit Internetzugang bzw. WLAN Empfang, so dass sich die Betreuten hier auch eigenständig und anonym Informationen beschaffen können. Im Gemeinschaftsraum liegen die für alle Wohngruppen des St. Nicolaiheimes verbindlichen Richtlinien (Sexualpädagogische Konzeption, auch in leichter Sprache, Leitbild usw.) aus.

Jeder Mitarbeiter des St. Nicolaiheim Sundsacker e.V. ist zur Einhaltung der Selbstverpflichtungserklärung vertraglich gebunden.

6. Schlusswort

In unsere Arbeit müssen wir aufgrund des Alters und der Biographie unserer Bewohner immer die Option des Scheiterns mit einbeziehen und ebenfalls die Etablierung anderer Formen der Hilfe, ggf. eine endgültige oder zeitweise Entlassung bis zum Zeitpunkt der tatsächlichen Bereitschaft zur Inanspruchnahme der Unterstützung.

Auch gehen wir von einer längerfristig etablierten Hilfe aus, einer Hilfe, welche Rückschritte, Krisen mit einbezieht, ermöglicht, welche sich flexibel auf die Situation des Einzelnen einstellt.

Das Team des Betreuungsverbundes Schwansen