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Klabautermann

Das Wohnhaus im Dorf Rabel, das zwei Kilometer in nördliche Richtung vom Stadtrand Kappeln entfernt liegt, wurde „Klabautermann" genannt, weil der Klabautermann dem Volksglauben nach ein Kobold oder ein guter Geist ist, der Segelschiffe begleitet und durch Klopfen auf Schäden hinweist. Das bedeutet, dass er in schwierigen Lagen durchaus hilfreich sein kann, sofern er gehört wird.

In der idyllischen kleinen Ortschaft inmitten einer malerischen Umgebung kann man sehr schön spazieren gehen. Auch Laufen, Walken, Radfahren oder Reiten bietet sich an. Kappeln, als zentraler Ort der Region, bietet hingegen Bummel- oder Einkaufsmöglichkeiten. Die Stadt ist sowohl zu Fuß als auch mit Fahrrad oder Bus gut erreichbar.

Das großzügige Haus bietet Platz für 21 Bewohnerinnen und Bewohner und liegt auf einem schönen Grundstück mit altem Baumbestand. Unter aktiver Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner wurden die Außenanlagen neu gestaltet: Ein Freizeitraum mit überdachter Terrasse sowie ein Fahrradschuppen mit Werkstatt dienen der sinnvollen Beschäftigung und erleichtern die aktive Freizeitgestaltung.

Das Wohnhaus ist in den letzten Jahren ständig konzeptionell und baulich auf die Möglichkeiten und Bedürfnisse der hier lebenden Bewohnerinnen und Bewohner ausgerichtet worden. Sie wohnen überwiegend in Einzelzimmern. Es gibt zwei Wohngruppen mit Gruppenstruktur sowie Wohngemeinschaften, die auf zwei Apartments aufgeteilt sind, mit eigenen Küchen und Gemeinschaftsräumen.

Neben dem Wohnraum für Menschen mit Unterstützungsbedarf bietet das Haus im Apartmentbereich anderen Bewohnern und Bewohnerinnen die Möglichkeit, innerhalb einer Wohngemeinschaft selbstständiges Wohnen zu erproben und zu trainieren.

Das Haus bietet sich an für Menschen mit geistigen Einschränkungen und psychosozialen Auffälligkeiten.

Die Betreuung erfolgt wie in den anderen Häusern im Bezugsbetreuersystem unter Berücksichtigung der individuellen Teilhabeplanung und orientiert sich an den Möglichkeiten und Bedarfen der Einzelnen. Das Team, das sich auch hier aus vielen Professionen zusammensetzt, bildet sich ständig fort und kann so qualifiziert auf das Klientel eingehen. Ein weiteres Kriterium für die qualifizierte Arbeit sind regelmäßige Supervisionen, das heißt, Beratungen in Kooperation mit therapeutischen Institutionen.

Die Bewohnerinnen und Bewohner werden ermutigt und unterstützt, Verantwortung zu übernehmen, selbst Entscheidungen zu treffen und an gemeinschaftlichen Unternehmungen aktiv teilzunehmen.

Auf Toleranz und Verständnis im gegenseitigen Umgang wird verstärkt Wert gelegt, um die soziale Kompetenz zu erhöhen. Die Wohnstätte soll ein Zuhause sein, Möglichkeiten der Ruhe und Entspannung bieten, aber auch Anregung und Weiterentwicklung begünstigen.

Die Bewohnerinnen und Bewohner werden zu und bei ihrer Freizeitgestaltung motiviert und nach Bedarf begleitet. Ein Schwerpunkt liegt in der Nutzung öffentlicher Angebote aus der Region, um die Teilhabe langfristig zu sichern und Außenkontakte zu unterstützen.

Aktivitäten, die angeboten werden oder fester Bestandteil des Hauses sind, sind:

  • Rudern. Im Verein in Kappeln rudern mehrere Bewohner regelmäßig – im Sommer auf der Schlei, im Winter auf Ergometern. Ein Betreuer begleitet und trainiert. Teilnahme an Wettkämpfen mit großem Erfolg, bis hin zur Deutschen Meisterschaft.

  • Gestaltung der Gebäude und der Außenanlagen. Gemeinsam mit handwerklich ausgebildeten Betreuern und Betreuerinnen gestalten Bewohner und Bewohnerinnen das Gebäude und die Außenanlagen.

  • Reiten. Wöchentlich reitet eine Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern unter Anleitung einer Reittherapeutin im vereinseigenen Reitstall.

  • Dartsport. Unter Anleitung eines Betreuers übt sich eine große Gruppe der Bewohnerinnen und Bewohner täglich in diesem Präzisionssport. Alle zwei bis drei Wochen finden Turniere statt, zu denen auch Externe zugelassen sind.

  • Kickern. Täglich bereiten sich mehrere Bewohner und Bewohnerinnen an Tischfußballgeräten auf Turniere vor.

  • Fußball. Wöchentlich trainieren mehrere Bewohner und Bewohnerinnen. Auch sie nehmen an Turnieren teil.

  • Schwimmen. Im Sommer schwimmen mehrere Bewohner und Bewohnerinnen wöchentlich, im Winter nehmen sie an Ausflügen in Erlebnisbäder teil.

  • Wohnstättenübergreifende Theater- und Musik AG.

  • Individuell geplante Ausflüge, Projekte und Freizeiten.

  • Weitere sportliche und sonstige Aktivitäten:

    - Motopädagogik

    - Mitgliedschaft in örtlichen Sportstudios mit Ernährungsberatung

    - Wohnstättenübergreifende Theater- und Musik-AGs

    - Individuell geplante Ausflüge, Projekte und Freizeiten.


Ihr Ansprechpartner

Wohnstätte Klabautermann
Herr Stefan Schönfelder
Dorfstr. 39
24376 Rabel

Tel. 0 46 42 / 923 372
Fax 0 46 42 / 96 99 81