St. Nicolaiheim


Gehe direkt zu:Hauptmen�  Textanfang
Mai 2013

Hauptmenü


Gehe direkt zu:Hauptmen�  Textanfang

Ihr Ansprechpartner

Bereichleitung
Herr Sandfort

Mehlbydiek 21-23
24376 Kappeln

Tel.: 0 46 42 / 91 44 - 315
Fax: 0 46 42 / 91 44 42

E-Mail: bsandfort@kappelner-werkstaetten.de

 

 


Textanfang

Gehe direkt zu:Hauptmen�  Textanfang

Berufsbildungsbereich

"Arbeit ist des Menschen stärkstes Band zur Realität" (S. Freud)

Unserem Verständnis von Arbeit liegt die Auffassung zugrunde, dass der Mensch im Laufe seines Lebens danach strebt, Aufgaben zu erkennen, mit denen er sich identifizieren kann und die er aus eigenem Entschluss erfüllen will. Bewältigt der Mensch Aufgaben, die seinen Intentionen entsprechen, kann er sich als aktiver Gestalter seines Lebens empfinden und seine Entwicklung voranbringen. Hierdurch entstehen Voraussetzungen, die einen Prozess entstehen lassen, der Sinnhaftigkeit, Selbstständigkeit und Zufriedenheit formt und vereint. 

Durch die vorliegende Konzeption für das Eingangsverfahren und den Berufsbildungsbereich der Kappelner Werkstätten sollen die Möglichkeiten zur selbstbestimmten Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben verbessert und somit ein Beitrag zur Umsetzung der in der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen verankerten Zielsetzung beruflicher Inklusion geleistet werden. Die Konzeption bezieht die äußeren Lebensbedingungen und das Ziel der freien Entfaltung der Persönlichkeit ebenso ein wie das Recht auf Verschiedenheit. 

Der Personenkreis: Menschen mit geistiger, körperlicher, psychischer Behinderung und/oder sozialen Verhaltensstörungen. 

Die Maßnahmen im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich stellen einen dynamischen Prozess personenorientierter und kontinuierlicher Entwicklung dar. Dieser Prozess wird durch Anleitung, Betreuung, Begleitung und Bildung realisiert. 

Berufliche Bildung im Berufsbildungsbereich erfolgt auf der Grundlage dieses für alle MitarbeiterInnen verbindlichen Gesamtkonzepts. Die einzelnen Prozesse sind in Prozessbeschreibungen festgelegt. 

Berufsbildungsbereich (BBB)

Die berufliche Bildung dient der Vorbereitung der Teilnehmer auf eine künftige Beschäftigung im Arbeitsbereich der Werkstatt bzw. außerhalb der Werkstatt in Unternehmen und Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes. Sie ist gekennzeichnet durch einen personenzentrierten Ansatz mit individueller Bildungs- und Berufswegeplanung. Unter Einbeziehung des Teilnehmers wird jeweils ein Eingliederungsplan erarbeitet, der regelmäßig in Bezug auf die Zielerreichung überprüft und fortgeschrieben wird.

Obwohl die Teilnehmer im BBB meist sehr differenzierte Lernausgangslagen haben, lautet unser Grundsatz: 

Leitlinie unserer Arbeit: "Jeder kann lernen - man muss nur herusfinden wie!"

"Bildung ermöglicht Perspektiven und somit Zukunft!"