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Personenkreis

Im Einrichtungstyp „Stationäre heilpädagogische Einrichtung für Kinder und Jugendliche mit besonderem Hilfebedarf“ werden Kinder und Jugendliche, die nach § 53 SGB XII in Verbindung mit § 2 Abs. 1 SGB IX Schwerst- und Mehrfachbehinderungen haben, aufgenommen. Darüber hinaus erfüllen diese Kinder und Jugendlichen eins oder mehrere von folgenden Kriterien:

in der Regel

  • sind sie zwischen 3 und 18 Jahren alt,
  • ihre motorischen Eigenfähigkeiten (Sprach- und Handlungsfähigkeit) oder ihre Sinneswahrnehmungen sind stark eingeschränkt, was sich auch in einer Störung der Wahrnehmung der Außenwelt oder ihrer eigenen körperlichen und seelischen Gefühle und Bedürfnisse äußern kann,
  • sind sie nach § 24 (Eingliederungsverordnung) auf eine Betreuung in einer stationären Einrichtung angewiesen,
  • waren frühere Hilfemaßnahmen erfolglos,
  • ihr Bewegungsdrang ist extrem ausgeprägt,
  • äußern sie permanentes Weglaufverhalten,
  • scheinen ihr impulsiver Ausdruck sowie ihre Art der Äußerung (Schreien, Kreischen, Weinen und heftige Auto- und Fremdaggressionen) unbegründet zu sein,
  • ihre Beziehungsfähigkeit ist stark eingeschränkt, sie zeigen Bindungslosigkeit auf,
  • sie haben einen gestörten Tag- und Nachtrhythmus,
  • sie befinden sich aufgrund ihrer Verhaltensbesonderheiten im Grenzbereich zur psychiatrischen Unterbringung,
  • befinden sie sich aufgrund ihrer Verhaltensauffälligkeiten in regelmäßiger psychiatrischer Behandlung und weisen psychische Störungen im klinischen Sinne auf wie autistische Syndrome, Psychosen, etreme Stimmungsschwankungen und/oder Halluzinationen,
  • ihr Verhalten führt ohne eine besonders intensive Beaufsichtigung, Begleitung und Hilfe zu einer akuten Eigen- oder Fremdgefährdung,
  • sind sie aufgrund ihrer Verhaltensbesonderheiten von der Schulpflicht befreit, beurlaubt oder nur mit Einzelfallhilfe in die Schule integriert, d. h. sie können nur in zeitlich reduziertem Umfang beschult werden,
  • sind sie ohne eine intensive Beaufsichtigung, Begleitung und Hilfe nicht in der Lage, ihre auto- und/oder fremdaggressiven Impulse zu steuern,
  • ist ihnen nur durch eine intensive Betreuungsdichte möglich, am Leben in der Gemeinschaft teilzuhaben,
  • sind sie nicht in der Lage, ohne intensive Begleitung und Hilfe, ihre Sinne anzuregen und Sinnerfahrungen zu machen,
  • sind sie aufgrund von eigen- und fremdgefährdeten Verhaltensweisen auf einen Unterbringungsrahmen mit vormundschaftsgerichtlich genehmigter freiheitsentziehender Maßnahmen, auch vormundschaftsgerichtlich genehmigter Fixierungsmaßnahmen, angewiesen.

Ihr Ansprechpartner

Bereichsleitung
Frau Lamarti
Mehlbydiek 23
24376 Kappeln

Tel. 0 46 42 / 91 44 - 470
Fax 0 46 42 / 91 44 - 594

Mail clamarti@st-nicolaiheim.de