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Personenkreis

Im Einrichtungstyp "Wohnstätte für Menschen mit außerordentlichem Hilfebedarf" werden Menschen mit Schwerts- und Mehrfachbehinderung im Sinne der §§ 53 ff SGB XII aufgenommen und betreut, die mehreren der nachfolgenden Kriterien entsprechen:

  • die in der Regel volljährig sind,
  • sie können wegen der Art und Schwere ihrer Behinderung nicht oder nicht mehr im Wohnheim, in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) oder in Einrichtungen anderer Wohnformen betreut werden,
  • sie sind aufgrund ihrer Verhaltensbesonderheiten nicht oder noch nicht werkstattfähig,
  • sie sind nach Feststellung des zuständigen Kostenträgers nach Anhörung von Sachverständigen, soweit dies nach Besonderheiten des Einzelfalls geboten ist (vgl. § 24 Eingliederungshilfeverordnung), auf eine Betreuung in einer vollstationären Einrichtung angewiesen,
  • sie sind aufgrund ihrer eigen- und fremdgefährdenden Verhaltensweisen auf einen Unterbringungsrahmen mit vormundschaftsgerichtlich genehmigten Freiheit entziehenden Maßnahmen angewiesen,
  • sie befinden sich aufgrund ihrer Verhaltensbesonderheiten im Grenzbereich zur Notwendigkeit der psychiatrischen Unterbringung,
  • sie weisen psychische Störungen im klinischen Sinne auf (wie autistische Syndrome, Psychosen, extreme Stimmungsschwankungen und Halluzinationen) und sind aufgrund ihrer Verhaltensbesonderheiten in psychiatrischer Behandlung,
  • sie verfügen über extrem eingeschränkte Handlungs- und Sprachfähigkeiten,
  • sie bedürfen einer besonders intensiven Beaufsichtigung, Begleitung und Hilfe, um sie vor akuten Eigen- oder Fremdgefährdungen zu schützen,
  • sie äußern sich durch Schreien, Kreischen, Weinen und heftige Auto- und Fremdaggressionen,
  • ihre Wahrnehmungsfähigkeit ist gestört,
  • sie sind ohne intensive Beaufsichtigung, Begleitung und Hilfe nicht in der Lage, ihre auto- und/oder fremdaggressiven Impulse zu steuern,
  • ihre Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ist nur durch eine intensive Betreuung und Unterstützung gewährleistet,
  • Sie haben einen gestörten Tages- und Nachtrhythmus,
  • sie sind ohne intensive Begleitung und Hilfe weder in der Lage Sinneserfahrungen zu machen noch Sinnesanregungen zu erhalten,
  • sie erlangen nur durch eine besonders intensive Beaufsichtigung, Begleitung und Hilfe jene Flexibilität und Belastbarkeit, die sie zur Bewältigung von Anforderungen an ihr Sozialverhalten benötigen,
  • sie sind motorisch sehr unruhig und weisen einen ausgeprägten Bewegungsdrang auf,
  • sie sind orientierungslos und zeigen häufig Weglaufimpulse,
  • sie sind häufig in vorhergehenden Hilfemaßnahmen gescheitert und haben Einrichtungswechsel erlebt.

Ihr Ansprechpartner

Bereichsleitung
Frau Lamarti
Mehlbydiek 23
24376 Kappeln

Tel. 0 46 42 / 91 44 - 470
Fax 0 46 42 / 91 44 - 594

Mail clamarti@st-nicolaiheim.de