
Für die Gesamteinrichtung existiert eine sexualpädagogische Konzeption, für deren Umsetzung in allen Teilbereichen maßgeblich der Psychologische Dienst des Jugendhilfebereiches verantwortlich ist.
Unter der Leitung des Psychologischen Dienstes tagt der Arbeitskreis „Opfer-Täter“ alle sechs Wochen. Diesem gehören jeweils ein Mitarbeiter / eine Mitarbeiterin aus jeder der zehn Jugendhilfegruppen an. In diesem AK werden sexuelle Auffälligkeiten einzelner Jugendlicher sowie die Möglichkeiten der Prävention sexueller Gewalt innerhalb der Wohngruppen besprochen und fachliche Inputs gegeben.
Der Jugendhilfebereich beteiligt sich unter Leitung des Psychologischen Dienstes an einer bundesweiten Fortbildungsoffensive zur Stärkung der Handlungsfähigkeit von Mitarbeitern der Kinder- und Jugendhilfe zur Verhinderung sexualisierter Gewalt, diese wird angeboten von der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindermisshandlung und -vernachlässigung e.V. (DGfPI). Im Rahmen dieses Projektes findet eine intensive Zusammenarbeit mit der Fachberatungsstelle „Petze“ aus Kiel statt. Auch die oben beschriebenen Gruppenangebote für Jungen und Mädchen des Psychologischen Dienstes haben den Opferschutz und die Prävention zum Ziel.
Zudem bietet der Psychologische Dienst spezielle Teamberatungen an, um auf der präventiven Ebene und im Umgang mit sexuellen Grenzüberschreitungen zu unterstützen. Ergänzend werden externe Dienstleister engagiert, um so Präventionsthemen auf viele Arten anschaulich zu vermitteln.