
Für vor allem psychisch beeinträchtigte Kinder und Jugendliche, insbesondere für solche, die sexuelle und/oder andere Traumatisierungen in ihrer Vorgeschichte erlitten haben, stellt der Psychologische Dienst ein Einzeltherapieangebot mit in der Regel wöchentlich stattfindenden Terminen bereit. Dem liegt ein systemisch-verhaltenstherapeutischer Ansatz mit einem ressourcenorientierten Vorgehen zugrunde. Zunächst erfolgen 10 probatorische Sitzungen. Danach wird entschieden, ob die Therapie fortgeführt wird oder ob ggf. andere Maßnahmen, wie z. B. die Beratung des Teams, eine Gruppentherapie oder externe Angebote, besser greifen.
Nach einem halben Jahr wird überprüft, ob der Therapiebedarf weiterhin vorliegt.
Zur therapeutischen Arbeit gehören auch telefonische Elternkontakte, Stellungnahmen bei Hilfeplangesprächen und in Entwicklungsberichten sowie die Vernetzung mit den öffentlichen Stellen (Jugendamt, gesetzlicher Betreuer, etc.), wenn dies Sinn macht.
Wir unterstützen junge Erwachsene in ihrem Wunsch sich mit ihrer eigenen Biographie auseinanderzusetzen und geben entsprechende Begleitung. Sie haben oftmals mit den Auswirkungen emotionaler Vernachlässigung in ihrer Vorgeschichte oder mit psychisch kranken Angehörigen zu kämpfen.
Weiterhin sind bei ehemaligen Therapiekindern/-jugendlichen Auffrischungssitzungen möglich, falls erneut eine krisenhafte Entwicklung droht.