St. Nicolaiheim


Gehe direkt zu:Hauptmen�  Textanfang
Mai 2013

Hauptmenü


Gehe direkt zu:Hauptmen�  Textanfang

Ihr Ansprechpartner

Bereichsleitung
Frau Doose

Mehlbydiek 23
24376 Kappeln

Tel.: 0 46 42 / 91 44 - 184
Fax: 0 46 42 / 91 44 - 594


Textanfang

Gehe direkt zu:Hauptmen�  Textanfang

Fachangebote

Opferschutz

Seit einigen Jahren wird auf das Thema „Opferschutz und Präventionsarbeit“ in unserer Einrichtung ein besonderes Augenmerk gerichtet.

Ausgehend von der Überlegung, dass ein Großteil unserer Klientel zahlreiche Risikofaktoren erfüllt, Opfer sexueller Gewalt zu werden und es bei vielen unserer Mädchen und Jungen in der Vorgeschichte bereits zu sexuellen Traumatisierungen kam, wird ein besonderer Schwerpunkt in unserer pädagogischen Arbeit darin gesehen, geeignete Interventionsmaßnahmen zu installieren und auch verstärkt präventiv tätig zu werden.

So greifen verschiedene Präventionsmaßnahmen auf der Betreuten-Ebene (Stichwort „Empowerment“). Die Mitarbeiter werden in dieser Hinsicht entsprechend sensibilisiert durch gezielte Fortbildungsangebote und Beratung der Gruppenteams. Diese Arbeit wird durch zwei geschulte, so genannte „Opferschutzbeauftragte“ des Jugendhilfebereiches durchgeführt. Insgesamt gilt, dass die Verantwortung für den Schutz von Schwächeren in unseren Händen liegt.

Im Zusammenhang mit der Thematik des Opferschutzes hat sich unsere Einrichtung auch darauf eingestellt, adäquat mit sexuell deviantem Verhalten umzugehen, wenn es bei unseren Betreuten auftritt. So gibt es zu dieser Thematik einen intensiven, gruppen- und bereichsübergreifenden Austausch.
Zudem findet regelmäßig eine über einjährige Fortbildung für Mitarbeiter statt, die federführend vom „Packhaus“ in Kiel und von der „Pro Familia“ durchgeführt wird.

Unsere Grundprämisse hierbei ist, dass eine professionelle, annehmende aber auch abgrenzende Arbeit vordergründig den besten Schutz für mögliche Opfer darstellt.

Konfrontatives Soziales Training

Das Konfrontative Soziale Training (KST) ist eine gruppenorientierte pädagogische Maßnahme, die für junge Menschen mit abweichendem Verhalten entwickelt wurde. 

In der täglichen pädagogischen Arbeit hat sich gezeigt, dass das vermehrt abweichende Verhalten der von uns betreuten Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Einsatz von zusätzlichen Maßnahmen notwendig gemacht hat. Das KST im St. Nicolaiheim, durchgeführt von 2 Mitarbeitern der Jugendhilfe, die eine Fachausbildung absolviert haben, versteht sich als ein solches Angebot.

Der Einsatz von konfrontativen und provokativen Methoden, das Erarbeiten von neuen Handlungsalternativen, das Probehandeln im strukturierten Rollenspiel und die Unterstützung bei der Entwicklung von schulischen und beruflichen Perspektiven sollen das abweichende Verhalten der Jugendlichen und jungen Erwachsenen reduzieren. Hierzu gehört auch die Vermittlung der Opferperspektive und das Aufbrechen von Neutralisierungstechniken.